Informationen für WanderRuderer auf dem Neckar

Von Peter Roller; Markgröningen

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Mit Links zu Anfahrten, Attraktionen und Wissenswertem.



Der Neckar entspringt in einem Hochmoor bei Schwenningen, 697m ü.M.

Im Bereich des oberen Neckars ist Rudern nur innerhalb kleiner Teilstrecken möglich (Tübingen, Nürtingen) Ein durchgängiges Befahren ist für Ruderboote nicht möglich. 

Ab Plochingen ist der Neckar durchgängig schiffbar. Er kann mit Ruderbooten problemlos befahren werden. Wanderruderer sollten sich darauf einstellen, dass sie im oberen Neckarlauf ca. alle 5 km eine Schleuse erwartet. Für eine Schleusung sollten mindestens 30 Minuten eingeplant werden. Es empfiehlt sich, sich vor Fahrtbeginn bei der ersten Schleuse telefonisch anzumelden und von Schleuse zu Schleuse weiter melden zu lassen. Insgesamt gibt es 27 Schleusen. Die in S-Bad Cannstatt und Kochendorf vorhanden Sportbootschleusen sind seit Langem außer Betrieb. Die Benutzbarkeit der, an allen Schleusen vorhanden, Bootswagen ist nicht immer sichergestellt.

Die Schleusen von Deizisau bis Hofen werden durch die Fernsteuerzentrale in S-Obertürkheim gesteuert. Sie sind nicht besetzt und nur videoüberwacht. In der Regel wird zusammen mit der Berufsschifffahrt geschleust. Eine Extraschleusung für Ruderboote ist eher die Ausnahme. Die Kammern sind nicht üppig bemessen (110x12m). An allen Schleusen kann auch umgetragen werden. Das Einsetzen auf der Talseite erfolgt oftmals über Treppen. Seit 1999 sind die Schleusen werktags von 6:00Uhr  bis 22:00Uhr und Sonntags von 8:00 bis 16:00 für Sportboote nutzbar. Außerhalb dieser Zeiten muss umgetragen werden. Die ferngesteuerten Schleusen können durchgängig 24h täglich genutzt werden. Weitere Schleuseninfos können bei dem WSA Heidelberg abgerufen werden.

Besondere Vorsicht ist in den Seitenkanälen: Pleidelsheim, Horkheim, Kochendorf, Schabenheim und Feudenheim notwendig. Die Kanäle sind nur 30m breit. Bei Schiffbegegnungen (10m Breite) bleibt für Ruderboote kaum Platz.

Wenn der Pegel Plochingen über 300cm liegt, gilt eine Schifffahrtssperre auf dem oberen Neckar. Sie gilt auch für Ruderer. (Link zur Hochwasservorhersage) Wenn die Abflussmenge deutlich über dem Normalwert 40m3/s liegt, kann Rudern zu Berg und zu Tal sehr schwierig werden. (Link: Neckar Abflussmenge hier klicken)

Zwischen Plochingen und Stuttgart-Untertürkheim verläuft der Fluss entlang der B10, weitgehend durch ein Industriegebiet. Ab S-Bad Cannstatt beginnt die landschaftlich schönste Strecke des Neckar, die bis Heidelberg geht. Sie führt vorbei an steilen Weinberglagen. Kleine, nette Weinorte laden, am Rande des Flusses, zum Verweilen ein. Hügel, Weinberge, Felsen, Wälder und Wiesen an seinem Ufer erwarten die Wanderfahrer. Gegenüber Poppenweiler wurde dem Neckar 2011 ein zusätzliches Wildbett und eine Seelandschaft von ca. 2km Länge, im Rahmen einer Renaturierungsmaßnahme, eingerichtet. Das Zugwiesengebiet kann nicht befahren werden. Die Besichtigung des Naturschutzgebietes und des  Wildbachs ist interessant und kann von der Schleuse aus gut erreicht werden..  

Streckenplanung, Entfernungen, sehenswertes 

Strecke Schleuse km
km Beschreibung Hinweise
Tübinger RV Fidelia
von 1877/1911 e.V.  
  Der Tübinger RV rudert auf einer Stauhaltung inmitten der Altstadt von Tübingen. Er veranstaltet im Herbst eine Herbstsprint Regatta, die er als Einladungsregatta für Hochschulen, Vierer  und Achter ausscheibt. Karte
RC Nürtingen     Der RC Nürtingen liegt hinter der Stauhaltung Nürtingen's. Rudern ist nur innerhalb der Stauhaltung möglich. Eine Verbindung mit Ruderbooten zum unteren Neckar (-> Deizesau) ist nicht möglich.  Karte
Plochingen/Wernau
Beginn  des schiffbaren Neckar
201,5 Fils Mündung
Ende der Bundesschifffahrtsstrasse;
Ende des durchgängig, ruderbaren Neckar.

Einsetzstelle
in der Innenkurve, links oberhalb der Straßenbrücke,  gegenüber der Filsmündung. Kiesstrand. (Karte)
 
Deizisau 199,6
  Strecke: Altbach mit Dampfkraftwerk, Körsch-Mündung, alter Neckararm, Zell, Sirnau, Zell: in den Kanal einfahren
RV Esslingen  
Oberesslingen
Essllingen
Obertürkheim
Untertürkheim
194,8
193,9
189,5
186,4
196
Strecke: Im Stadtgebiet Esslingen   renaturierter Bereich mit viel Baum-wuchs entlang des Ufers.

Ab Beginn des Stuttgarter Hafens geht es entlang der B10 (vierspurig aus-gebaut) durch eine Industriegebiet. Rechts und Links säumen Kaianlagen, Kräne und Lagerhallen das Ufer. Nach der Hafen-anlage schließt sich das Werksgelände von Daimler Benz an.

Vor dem Wehr Untertürkheim befindet sich rechts ein Kraftwerkkanal der ENBW im Oberstau.

Achtung!
Nicht einfahren Gefahr!


RVE  Karte
ca. 3 km vom Bahnhof ES entfernt in Oberesslingen an der nördlichen Spitze der oberen Neckarinsel (Karte). PKW Zufahrt über die Siranauer Brücke. Die Abfahrt ist auf der Brücke. 

Esslingen:
Sehenswerte Altstadt. 3 Wehrtürme, Wehrgang, Burg, Stadtmauer,
Altes Fachwerk Rathaus mit Glockenspiel.

Auf dem rechten Höhenzug liegt auf dem Rotenberg, umgeben von Weinbergen, die Grabkapelle des Hauses Württemberg. Sehr schöne Aussicht über das gesamte Neckartal.
Stuttgarter  Rudergesellschaft  
Cannstatt 182,7
 
186
Die StRG liegt direkt hinter der Schleuse Untertürkheim, am Ende des des Kraftwerkskanals in dessen Unterwasser.

Zufahrt mit Ruderooten:
Bei km 185,7. Auf der rechten Neckarseite in den Seitenkanal einfahren. Im Kanal kann es, bei Betrieb des Kraftwerks, zu sehr starker Strömung kommen , die am Kanalauslauf zu Verwirbelungen im Wasser führen (schwer zu steuern).

Zwischen dem Kanal und dem Neckar liegt das Inselbad (öffentliches Freibad). Die Rudergesellschaft liegt in der Nähe der S- und U-Bahn Station Unter-türkheim (Fußweg ca. 400m)
    
Von der StRG geht es weiter, entlang der B10 Richtung Bad Cannstatt.

Links:  der Ortsteil S-Wangen mit dem Kohlekraftwerk der ENBW;

Rechts: Stammwerk von Mercedes-Benz.

Am Teiler B10/B14 befindet sich das Mercedes-Benz Museum. Flussabwärts folgt rechts das Gelände des Cannstatter Wasen.

Bei km 184 ist rechts der Campingplatz Stuttgart und der Steg der Stuttgarter Kanugesellschaft. Links. Gegenüber ist der Stuttgarter Gaskessel.

Direkt nach der Schleuse Bad-Cannstatt, geht es in eine 90Grad Rechtskurve. ACHTUNG Gefahr: Bergfahrer werden von ausfahrenden Booten zu spät erkannt.

Auf der rechten Seite, oberhalb der Spundwand, nach der Kurve ist ein Spielplatz und der Neckar-Sandstrand (Biergarten, Festmachen und Anlegen ist hier nicht möglich)

Auf der linken Seite fährt man vorbei an den Ausläufern des Rosensteinparks mit dem Naturkundlichen Museum Stuttgart. Nach ca. 1km wird die Stuttgarter Wilhelma und der Anleger für Fahrgastschiffe passiert.

Nach der Wilhelm-Brücke liegt auf der rechten Seite das Stuttgarter Theaterschiff vor Anker. Das Schiff ist bewirtschaftet. Am Ufer gibt es zu-sätzlich einen weiteren Biergarten.

Nach ca. 1km folgt zunächst der Voltasteg und links das Kraftwerk Münster. Auf der linke Seite gibt es, vor dem Industriegelände am Uferdamm, einen öffentlichen Mineralbrunnen.

Rechts: Beginn des renaturierten Bereichs. In der Ferne lassen sich bereits die, für Stuttgart typischen Weinberge, mit Ihren idyllischen Weinberghäusle erkennen.

Weiter geht es unter der Reinhold-Maier Brücke hindurch und dann in einer scharfen Linkskurve auf die Gerade, die nach ca. 1km zum StCRC führt. In der Linkskurve befindet sich ein kleiner Hafen.

StRG:
Kraftwerkkanal Unterwasser



Zufahrt

Im Bootshaus befindet sich eine öffentliche Gaststätte
Stuttgart-Cannstatter RC  
Hofen
Aldingen
176,2
171,9
179

Ab dem StCRC verläuft der Fluss durch ein Naturschutz- und Freizeitgebiet.

Ca. 400m hinter dem StCRC liegt die AU Brücke, die nach einer scharfen Rechtskurve den Weg in das Naturschutzgebiet Max-Eyth See freigibt.

An der Au Brücke gibt es einen besonderen Gefahrenbereich. Für Sportboote gibt es ein Gebot, bei Berg- und Talfahrt die Brücke auf der rechten Seite,  zu passieren. Direkt unter der Brücke, eine 200Grad Rechtskurve, die nicht eingesehen werden kann: Die Berufsschifffahrt passiert diesen Bereich mit Funkkontakt.

Achtung: Nicht zusammen mit Frachtschiffen die Brücke passieren!. Diese kommen beiden Ufern sehr nahe.

Auf der linken Flussseite  und auf der rechten Seite gibt es Flachwasserbereiche, bei denen es durch den Sog von Schiffen zu hohen, überschlagenden Wellen kommen kann.

Genießen Sie die herrliche Landschaft und folgen sie dem Fluss, bis die Schleuse Hofen auf der linken Seite erreichen.

Direkt gegenüber der Schleuse Hofen ist, im Oberwasser, ein Anlegeplatz von mehreren Segel- und Motorbootver-einen. Der WSC betreibt dort Stuttgarts einzige Hebe- und Slipanlage. 

An der Schleuse Hofen, ist das Umtragen der Boote schwierig. Im Oberwasser können Boote über eine Rampe ein- und ausgesetzt werden. Im Unterwasser ist aber nur eine steile Treppe verfügbar.

Nach der Schleuse geht es gleich in eine große Linkskurve. Danach folgt die  Kläranlage Aldingen.

Die rechte Flussseite bildet ein steiler Naturhang. Dem Flusslauf folgende kommt links liegt ein Industriegebiet und der Ort Aldingen. Es folgt die Schleuse Aldingen. Etwa 1km hinter der Schleuse kreuzt die L 1100 den Neckar.

Kurz vor der Brücke befindet sich auf der rechten Seite ein Kieswerk. Gleich hinter der Brücke mündet die Rems in den Neckar. Hier gibt es einen Fußgängersteg über den Neckar zum Ort Neckargröningen, über den man auch zum WSV Neckarrems gelangt.

Bootshaus liegt außerhalb der Bebauung auf der rechten Neckarseite.
Lageplan öffentliche Gaststätte

Übernachtung auf LuMa möglich 

Zufahrt mit Bootstransport nur aus Richtung S-Bad Cannstatt zu empfehlen.

(Tagestour vom StCRC nach Marbach 21km)

In der Nähe des StCRC




WSV Neckarems: 
Poppenweiler
Marbach
165,0
157,0
170

Der WSV liegt in einem kleinen Seitenarm unterhalb der Remsmündung. Die Boote können hier während einer Rast im Wasser festgemacht werden. Das Ein- und Aussetzen von Wanderbooten ist etwas schwierig. Der Steg ist nicht sehr groß und hat wenig Tragfähigkeit.

Vom WSV aus geht es entlang an einer landschaftlich schönen Strecke. (Hügel und Weinberge) nach Poppenweiler.

Hinter Neckarrems wird der Neckar durch die Stauhaltung Poppenweiler sehr breit. Am Ortsausgang von Poppenweiler beginnt links das Naturschutzgebiet Zugwiesen.

In der Nähe der Schleuse gibt es gute Möglichkeit zum Rasten; Treffpunkt mit Begleitfahrzeug ist möglich. Über dem Wehr verbindet ein Steg die beiden Ufer.

Ruderer machen am Besten im Bereich des Oberwassers, der Schleuse fest und besuchen das Naturschutzgebebiet Zugwiesen zu Fuß.(siehe rechte Spalte). Von einem Festmachen direkt am Ufer ist wegen Steinen und Wellengang abzuraten. Der Zugwiesensee kann mit ruderbooten nicht befahren werden. Der alte Neckardamm wurde nur bis zur Wasseroberfläche entfernt.  

Die Zufahrt zur Schleuse, mit dem Auto, erfolgt von der L1124 an der Brücke LB-Neckarweihingen  über die Otto-Konz-Weg (Richtung Freibad) oder über die L1100. 

Bei km 164 folgt links das Freibad Ludwigsburg-Hoheneck mit dem Schwimm- und Kanuverein

Weiter geht es nach Ludwigsburg Hoheneck(links)/Neckarweihingen (rechts).

Etwa 100m hinter der Brücke Neckarweihingen, auf der linken Flussseite und 500m vor der Anlegestelle Hoheneck befindet sich ein schöner Biergarten. Vor dem Biergarten wurden kleine Buchten angelegt, die sich gut eigenen, um an Land zu gehen.

Im weiteren Verlauf findet man rechts große Ackerflächen und links Gärten in Hanglage.

Nach ca. 2km erreicht man das Kraftwerk Marbach(rechts) und das Stauwehr mit der Schleuse Marbach.

Bei km158,9  teilt sich der Neckar. Ruderer müssen sich links halten und in den Seitenkanal einfahren, der zur Schleuse Marbach führt.

WSV Neckarrems:

Der WSV hat eine kleine öffentl. Gaststätte, Grillplatz und eine Wiese mit Garten-wirtschaft.

(Anfahrt über Marbacher Straße)

Poppenweiler:
Am Ortsende liegt ein Boot-Center
mit einer Slipanlage.

Naturschutzgebiet Zugwiesen (Video des Nabu):

Ab dem Ortsausgang Poppenweiler wurde die linke Neckarseite 2011 renaturiert, Auf einer Länge von ca. 2km wurde ein neuer, wilder Neckarlauf mit einer Seenlandschaft  erstellt. 2013 wurde der Damm zwischen den Seeen entfernt. Es ist ein großer Flachwasserbereich entstanden.  


Mehr Fotos

Für Besucher wurde in der Mitte des Geländes eine Aussichtsplattform errichtet. Infotafeln berichten über sehenswertes und Ziele der Anlage. Der renaturierte Bereich geht bis zum Unterwasser der Schleuse und endet mit einem Wildwasser, das hinter der Schleuse in den Neckar mündet.

Etwa 150m oberhalb der Schleuse Poppenweiler wurde eine begehbare 3D Modelllandschaft des Neckar errichtet. Sie zeigt den Neckar von der Quelle in Villingen-Schwennigen bis zur Mündung in Mannheim.

Link zum Lageplan. (Quelle: Internet Stadt Ludwigsburg)

Auf Höhe von Neckarweihingen wird der Neckar von einer Brücke überquert, die nach Ludwigsburg führt. Folgt man der Straße Richtung Ludwigsburg gelangt, man nach 2 km, direkt zum Barockschloss Ludwigsburg. Das Schloss ist vollständig eingerichtet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ruderer sollten dafür einen halben Tag einplanen.

Neckarweihingen:
Die Boote können auf der linken Uferwiese vor dem Biergarten gut gelagert werden. Der Kanuverleiher "Die Zugvögel" hat hier einen Stützpunkt. Die Zufahrt mit dem Auto ist gut möglich. Für Anhänger gibt es aber nur begrenzt Parkraum.

Im Ortsteil LB-Hoheneck gibt es ein bekanntes Heilbad.
Marbacher Ruderverein  
Pleidelsheim
Hesigheim
Besigheim
Lauffen
150,1
143,0
136,2
125,1
157

Weiter geht es zunächst vorbei an der   Schillerstadt Marbach (rechts) und Benningen (links).

Nach einer scharfen Linkskurve und dem Marbacher Viadukt folgt eine herrliche Strecke entlang der Weinberge des Neckars.

Am Ortsausgang von Benningen gibt es einen Wassersportclub mit einer Slipanlage, die zum Einsetzen von Barken geeignet ist.  Hinter dem Wassersportclub geht es in eine enge Linkskurve. Achtung: Begegnungen mit Berufsschiffen in diesem Bereich vermeiden.

Folgen wir dem Flussverlauf weiter, folgt linksseitig ein großes Kieswerk mit einer langen Kaimauer. Am Ende des Kieswerks befindet sich ein Stauwerk.

Der Neckar teilt sich hier erneut. Ruderer müssen in den Kanal einfahren, um zur Schleuse Pleidels-heim zu gelangen. ACHTUNG! Der Schleusenkanal ist sehr schmal. Begegnungen mit Schiffen sind gefährlich.


ACHTUNG!
Im Kanal zum Teil Linksverkehr! Auf Schifffahrtszeichen achten!

Es geht weiter vorbei am Schreyerhof (bekanntes Ausflugslokal in Halbhöhen-lage (links) nach Mundelsheim und zur Schleuse Hesigheim.

Etwa 1km vor der Schleuse Besigheim bei km 137,4 besteht auf der linken Neckarseite, vor der großen Rechtskurve, die Möglichkeit zur Einkehr beim dortigen Wassersportverein (Motorboote). Eine Steganlage ist vorhanden, sodass gut an Land gegangen werden kann.  

Ruderverein Marbach:
Der MRV liegt 500m flussabwärts hinter der Schleuse, gleich neben der Schiffs-anlegestelle. Zum MRV gehört ein großer Biergarten unter alten Bäumen.

Anfahrt für Bootstransporte

Zufahrt zum Bootsplatz (nur mit Schlüssel für Schranke)

Sehenswertes: malerischer Ort, Schiller Geburtshaus, Schiller Museum, Ölmühle.

Von beiden Orten gibt es eine S-Bahnverbindung über Ludwigsburg und nach Stuttgart Mitte. (Fahrzeit ca.30 Min.)  

ACHTUNG GESUNDHEITSGEFAHR! 

km136.8 auf der Besigheimer Halbinsel: Die Halbinsel im Neckar ist Sperrgebiet. Dort gibt es den Eichenprozessions-spinner. Die feinen Haare haben eine sehr lange Lebensdauer. Die Gefahr besteht auch nach der Bekämpfung weiter. Die Gefahr ist so hoch, dass bei Bekämpfungsmaßnahmen Schutzanzüge getragen werden müssen.

Die Haare der Raupen führen beim Menschen zu Allergien.

Gesundheitliche Beschwerden durch den Eichenprozessionsspinner können während des gesamten Jahres auftreten. 

Nach der Schleuse Pleidelsheim sind rechts und links des Neckars sehr bekannte Weinbaulagen. Hier wird vor-wiegend Trollinger und Lemberger an-gebaut.

Vom Boot aus können die, Sperrtafeln auf der Halbinsel nicht gesehen werden.

In der Felsengartenkellerei empfiehlt sich eine Weinprobe.

Die Felsengärten sind wild zerklüftete Muschelkalkriffe (Naturschutzgebiet) 

Besigheim liegt an der Enzmündung. Es besticht durch ein romantisches Stadtbild mit Mauern, Türmen, Toren. Die ev. Stadtkirche beherbergt einen Schnitzaltar.

Lauffener RC  
Horkheim 117,5
125,3
Weiter geht es entlang lang gezogener Felsbänder aus Muschelkalk Kemper durch das Hauptanbaugebiet des Württemberger Weins.

Der Ruderclub liegt an einer langen Geraden, kurz vor der Schleuse auf der linken Neckarseite.

Die Schleuse befindet sich auf der rechten Flussseite. Sie führt in einen Kanal, der sich bis zum Ortsausgang von Lauffen erstreckt.

Nach der Rechtskurve, hinter der Schleuse, nicht in den Seitenkanals des Zementwerks einfahren, sondern im Hauptstrom bleiben.

Für die Benutzung des Wagens der Bootsschleppe wird ein Schlüssel benötigt, den es im Kraftwerk gibt.
Lauffen:
Direkt hinter dem RC ist ein Freibad. Beim Ruderclub gibt es viel Platz für Autos; möglicher Treffpunkt mit Begleitfahrzeug und Hänger. 
Anfahrt

Direkt neben dem Ruderclub befindet sich die Gaststätte Neckarterrasse mit einer großen Terrasse und einem schönen Blick auf das Revier.

Neben dem RC liegt ein Motorsportclub. Über dessen Einrichtungen können Barken eingesetzt werden. Gute Parkmöglichkeit für Transporter und PKW.

Nach der Brücke hinter der Schleuse liegt auf der Insel, die Burg Lauffen. Lauffen ist der Geburtsort des Dichters Hölderlin.
Heilbronner RG
Schwaben
 
Heilbronn
Bad- Friedrichhall/ Kochendorf
114
104
1110
Die HNRGS liegt im alten Neckar. Die Einfahrt befindet sich bei km 114.2 am Hochwassertor. Die Ausfahrt in den Neckar erfolgt über die Bootsschleuse (Wilhelmsschleuse) Der Altarm mündet bei km 110,5 wieder in den Hauptarm.

Wer nicht die Heilbronner Ruderer besuchen will, kann bei km 114,2 im Hauptarm bleiben. Der Weg führt dann durch den Kanalhafen zur Altneckar Mündung.

Weiter geht es entlang des rechts liegenden Kraftwerks. Nach einer 90 Grad Rechtskurve befindet sich die Einfahrt  zum Osthafen.

Nach dem Osthafen rechts halten und in den Kanal zur Schleuse Kochendorf einfahren. Der Weg führt entlang des Werksgeländes von Audi. 

Die Schleuse Kochendorf hat keine Bootsschleppe! Tragen ist sehr schwierig. Unbedingt versuchen zu schleusen.
HN RGS:
Übernachtungsmöglichkeit:
Lageplan

Heilbronn:
Sehenswert: Marktplatz mit der evange-lischen Kilianskirche und dem Altar von Hans Seifert; Renaissanceturm,; Rathaus (3 Uhren Ensemble, Käthchenhaus. TIP: Besuch der Genossenschafts-Kellerei Heilbronn in Weinsberg Erlenbach mit anschließender Weinprobe

Audi:
Werksbesichtigung (Voranmeldung)

Neckarsulm:
Zweiradmuseum

Bad Friedrichshall:

Besichtigung Salzbergwerk
 
Ruderverein
Bad Wimpfen
 
Gundelsheim
Neckarzimmern
93,9
86,0
100 km 100,8 Eisenbahnbrücke: Durchfahrt am besten in der Schifffahrtsrinne, da unter dem rechten Tor bei Niedrigwasser Untiefen sind.

Zwischen km 100 (RV BW)  und km98 unbedingt rechts fahren (aufwärts also Backbord!), da die Großschifffahrt hier die Außenkurve fährt.

Es geht vorbei an Heinsheim zur Schleuse Gundelsheim. Ein Camping-platz ist direkt nach der Schleuse rechts.

Haßmersheim:
Bei km 87,3 Schutzhafen am Ortsaus-gang

RV BW
Karte
Übernachtung, Zelten und Boote lagern sind möglich. Die Jugendherberge ist geschlossen. Das Bootshaus liegt auf der linken Neckarseite.

Bad Wimpfen:
Sehenswerte mittelalterliche Stauffer Altstadt auf dem Berg. Planen Sie bei einem Besuch der Altstadt einen längeren Fußweg bergauf mit ein. 200m vom Bootshaus entfernt geht es bergauf. Die Strapazen lohnen sich.

Heinsheim: Gutes Essen in der Burg Ehrenberg;
km 98,3: NATO-Rampe: einsetzen für Barken möglich. (Achtung: Wimpfener Seite ist oft mit einer Schranke abgesperrt) links: Mineralfreibad. (macht Spaß, ist aber nicht beheizt!)

Gundelheim: Schloss Horneck
TIP: Besuch der Falknerei auf der Burg Guttenberg. Von dort hat man einen herrlichen Blick über den mäandernden Neckar

Haßmersheim:
Größtes Schifferdorf Deutschlands

Neckarzimmern:

Burg Hornberg
(Götz von Berlichingen)
Ruderclub
Neptun Neckarelz
 
Guttenbach
Rockenau
72,2
61,4
85
Weiter geht es entlang hoher Mischwälder, die auf Rotsandstein-hängen stehen
km 77,1 Kernkraftwerk Obrigheim  Achtung: Starke Kühlwasserentnahme 
km 72,2 Schleuse Guttenbach  Einsetz- und Bootslagermöglichkeit
km 66,1 gute Anlegemöglichkeit beim Yachtclub
Anfahrt RCNN

Übernachtung Naturfreundehaus

Besichtigung:
Schloss Zwingenberg
RG Eberbach
Hirschhorn
Neckarsteinach
Neckargemünd
Heidelberg
47,7
39,3
30,9
26,1
55 km 57,8  Bootswerft Empacher
km 57,7 RGE

Es geht weiter vorbei an Pleutersbach, Ersheim zur Schleuse

Hirschhorn:
Ein- und Aussetzen der Boote am Oberwasser der Schleuse möglich.

Weiter geht es über Dilsberg zur Schleuse Neckarsteinach

Achtung: An der Einsatzstelle im Unterwasser können Verwirbelungen im Neckar auftreten.

km 33,8 Stadt Neckargemünd

Achtung: Schleuse Heidelberg: Auf Buhne im Unterwasser achten.

km 22,7: Nach der dritten Brücke in Heidelberg, in den Seitenkanal einfahren. Alter Neckar nicht befahrbar.
RGE:  Anfahrt
 
Eberbach:

sehenswerte Altstadt
Stammhaus Bootswerft Empacher

Hirschhorn:
mittelalterliches Städtchen
Schloss Hirschhorn

Neckarsteinach:  Burgen und 2 Burgruinen. Beim Freibad: Fußweg zur Dorfburg Dilsberg

Ruderklub Heidelberg  
Rudergesellschaft Heidelberg
 
24,4
23,4
Heidelberg:
Heidelberger Ruderklub 100m vor der 2. Brücke auf der rechten Flussseite

Nach der Schleuse und hinter der 2. Heidelberger Brücke flussabwärts großes, öffentliches Freizeitgelände auf der rechten Neckarseite. Gute Anlandemöglichkeiten am rechten Ufer im Bereich der Brücke. 

Heidelberger Rudergesellschaft: 100m hinter der Insel auf der linken Flussseite

Bitte nicht vergessen: unterhalb der Alten Brücke an zu halten und die Zeit für  einen Fototermin mit dem Heidelberger Schloss auf der rechten Anhöhe im Hintergrund zu nutzen.

Heidelberg ist sicher der Höhepunkt aller Wanderfahrten. Und wegen pittoresken Lage der Stadt, am Austritt des Neckars in die Rheinebene, werden die Sinne verwirrt, wie von der Loreley.

Quelle: Mitwirkung von "Martin Koch"
Achtung: Hochwasser gefährdeter Bereich.

Hackteufel: Gleich hinter dem Stauwehr km 26,x liegen Reste ehemaliger Felsriffe aus Granit, an der östlichen Uferseite. (direkt hinter der Wehrmole bis zur Flussmitte). Es entstehen Strudel. Bei Niedrigwasser ist Grundberührung möglich. Die Hackteufel sind bei der Regulierung des Neckar um 1920 über-wiegend gesprengt worden. Flößer gaben den Klippen den furchterregenden Namen, weil nicht wenige Holzflöße an diesem Hindernis zerschellt sind.

Besondere Vorsicht ist bei den  Brücken-durchfahrten starke Strömung.

Achtung
: Das Fahrgastschiff „Liselotte“ mit Startplatz Stadthalle (linke Seite Altstadt) bedient auf einer Rundfahrt die Haltestellen im Stadtbereich links und rechts des Neckar. Als gekennzeichnetes Linienschiff stehen ihm nach der BinSchStrO Vorfahrts-rechte zu.

Beim Heidelberger Ruderklub (rechte Neckarseite) gute Möglichkeit die Fahrt abzuschließen und die Boote aus dem Wasser zu nehmen. Hier endet der schönste Teil des Neckar. 

Anfahrt und Lage der Vereine


Zoom

Zufahrt zur Schleuse Schwabenheim über Seitenkanal auf der rechten Seite am Wehr hinter der 3. Brücke

Achtung bei Schiffverkehr: Der Kanal ist nur 30m breit.
 
Schwabenheim
Feudenheim
17,7
6,2

km 22,7: Abzweig des Seitenkanals zur Schleuse Schwabenheim (Wieblingen) Der alte Neckar ist nicht befahrbar.

Vorbei geht es an Edingen-Neckarhausen und Ladenburg.

km 12,2:
Hinter Ladenburg in den Seiten- kanal zur Schleuse einfahren

km 6.2: Schleuse Feudenheim: Viele wartende Schiffe, Wellen im engen Kanal, in der Schleuse im Bootsbereich keine Leitern nur Pollern. Leinen erforderlich Bootshaken sind hier unzureichend. 3 Scheusenkammern.

km 6,1: Nach der Schleuse Kanalverbrei-terung (4 schiffig)
Ladenburg2000 Jahre alte Römer Siedlung
Mannheimer Ruderverein Amicitia
Mannheimer Rudergesellschaft Baden
Mannheimer Rudergesellschaft Rheinau
Volkstümlicher Wassersportverein Mannheim
4 Wenn die Neckarfahrt nicht in Heidelberg beendet wird, kann die Tour bei km 5 (MRA oder MRG beenden werden.

Alternativ kann in den Rhein eingefahren werden. oder im Rhein:  Dann bei Rhein km 431,3  rechts in den  Altrheinarm (Sandhofer Altwasser) einfahren. Nach ca. 5km liegt das Bootshaus des Volks-tümlichen Wassersportverein Mannheim.

MRV Amicitia: linksseitig beim Fernsehturm

MRG Baden: rechtseitig im Altarm, bei den Sportanlagen

Lage MRG Baden& Amicitia

Die Amicitia liegt links unter dem Fern-sehturm am Ende des Altarms

Lage VWS Mannheim