Talentsichtung

KinderrudernRudern beginnt mit der Ausbildung unserer Jüngsten. Beim Rudern sind das Jungen und Mädchen ab etwa 10 Jahren. Dabei kommt es nicht in erster Linie auf das Alter, sondern vielmehr auf die körperliche Entwicklung, die Körpergröße und die geistige Reife an. Dort, wo die Eltern begeisterte Ruderer sind, kann es durchaus vorkommen, dass auch ein(e) achtjährige(r) auf dem Wasser gesehen wird. Oft sind diese Kinder in jungen Jahren bereits mit den Eltern rudern gegangen, haben beim Steuermann auf dem Schoss gesessen und haben so Interesse an der Sportart gefunden.

Was in den ersten Jahren mit einem spielerischen Erlernen des Ruderns beginnt, geht dann allmählich in ein gezieltes Training über. Dabei kommt es entscheiden darauf an, ob der Übungsleiter die richtige Wellenlänge findet die Kinder zu motivieren. Über altersgerechtes Spielen am und auf dem Wasser werden Anreize geschaffen, um den Ehrgeiz unserer Jüngsten zu wecken.

KinderrudernIm Laufe der Zeit stellen die Trainer und Übungsleiter fest, wer Lust hat sich mit anderen zu messen, wer Ehrgeiz und Selbstdisziplin hat, wer körperlich den Anforderungen des Wettkampftrainings gewachsen ist, bei wem das übrige Umfeld ein gezieltes Training zulässt oder wer mehr Spaß und Freude an der Bewegung auf dem Wasser hat. Nach ein bis zwei Jahren stellt ist absehbar, wer für eine Talentförderung in Frage kommt und für wen Rudern ein Freizeitsport mit Freunden ist.

Neben der Einschätzung der Aktivitäten der Kinder durch Trainer und Übungsleiter bietet der Landesruderverband Sichtungslehrgänge und -regatten an. Wer sich hier behaupten kann wird in ein Förderprogramm aufgenommen. Dabei ist ein ganz wichtiger Aspekt: Rudern muss im Einklang mit der schulischen Ausbildung stehen. Rudern kann aber auch dazu beitragen, dass Konzentration und Lernfähigkeit gefördert werden. Der Sport dient als Ausgleich zur Schule. Deshalb haben die Rudervereine der Region Kooperationen mit Schulen und bieten Rudern als Schulsport an.