SCHLEUSUNGEN

Schleusungen:
Die Schleusen von Deizisau bis S-Hofen werden durch die Fernsteuerzentrale in Obertürkheim gesteuert. Sie sind meist nicht besetzt und nur videoüberwacht. Meist wird zusammen mit der Berufsschifffahrt geschleust. Eine Extraschleusung für Sportboote ist eher die Ausnahme.

Eine grüne Einfahrtsampel an der Schleuse besagt nicht, dass Sportboote einfahren sollen. Wenn bei der Anmeldung zur Schleusung nichts anders vereinbart wurde, fahren Sportboote erst nach Aufforderung über Lautsprecher, und hinter Motorschiffen in die Schleusenkammer ein.

Die Schleusenkammern am Neckar sind 110mx12m groß. Fracht- und Personenschiffe dürfen max. 105m x 10,5m groß sein. Der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser liegt Zwischen 3,6 m und 8,39 m


Lebensgefahr:
Es ist darauf zu achten, dass die Sportboote nicht im Bereich der "Drempel" und im Schwenkbereich der Schleusen festgemacht werden. Die Bereiche sind an den Schleusenwänden markiert.


Ausrüstung:
Zum Zum Schleusen müssen mindestens 2 Paddelhaken mitgeführt werden. Während der Schleusung muss am Bug und Heck das Wasserfahrzeug mit den Padelhaken gegen Treuben gesichert werden. Dazu bieten sich die Treppen in der und die senkrechten Rohre in Schleusenwand an.

Betriebszeiten:
Seit 1999 sind die Schleusen werktags von 6:00Uhr bis 22:00Uhr und sonntags von 8:00 bis 16:00 für Sportboote nutzbar. Außerhalb dieser Zeiten muss das Sportboot um die Schleuse herum  getragen werden. Die ferngesteuerten Schleusen können durchgängig 24h, täglich genutzt werden. Weitere Infos und Hinweise zum Schleusen Merkplatt für Wassersportler auf dem Neckar.

Ab der Schleuse Pleidelsheim wird der schiffbare Neckar an vielen Stellen über Kanäle geleitet. Der eigentliche Neckar fließt in Altarmen, die Biotope beherbergen und nicht befahrbar sind.


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